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Ein Terminalserver ist die Zentrale für mehrere Terminals (PCs, Mobiles, PDA, Bildschirme), welche seine Leistung optimal ausnützt und bereit stellt.
Auf jedem Terminal können, wie auf einem normalen PC, mehrere verschiedene Programme laufen.
Vorteile: Der lokale Arbeitsplatz kann kostengünstig sein, denn die eigentliche Verarbeitung der Daten findet auf dem entfernten (remote) Rechner statt. Bei Ausfall, Diebstahl oder Virenbefall des Endgerätes gehen keine Daten verloren.
Beim Aufbau mit vielen Arbeitsplätzen (Clients) und einem leistungsstarken zentralen System sind weitere Vorteile: + Der TCO sinkt bei großen Installationen erheblich. + Die Software und Pflege muss nur einmal auf dem Terminalserver installiert werden. + An den lokalen PC-Systemen müssen keine Veränderungen vorgenommen werden. + Der Wartungsaufwand verlagert sich auf das zentrale System. Eine zentrale Änderung betrifft jeden Client.
Neuerungen mit der neusten Server Version 2008:
Mit Hilfe des neuen RemoteApp-Managers können Administratoren einzelne Anwendungen auf einem Windows-Server über die Terminal-Dienste zur Verfügung stellen. Anwender laden diese wie gewöhnliche Applikationen aus dem Startmenü ihres Arbeitsplatzrechners oder von einer Web-Seite. Die Anwendung präsentiert sich dann genauso, als ob sie auf dem lokalen Rechner laufen würde. Es ist nicht erkennbar, dass sie in Wirklichkeit auf einem Terminal-Server ausgeführt wird und dass der Client lediglich Bildschirminhalte und Benutzereingaben mit dem Backend austauscht. Alle Anwendungen eines Benutzers laufen dabei in einer Sitzung. Das beschleunigt den Start neuer Applikationen.
Sicherer Zugriff über TS Gateway Das Terminal-Dienste-Gateway dient dazu, über das Internet sicher auf firmeninterne Terminal-Server zugreifen zu können. Dabei wird RDP über HTTPS (HTTP mit SSL-Verschlüsselung) getunnelt. Ein Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass der RDP-Port in der Firewall nicht geöffnet werden muss. Der TS-Gateway-Server befindet sich dabei im Perimeter-Netzwerk und leitet die RDP-Anfragen an die Terminal-Server im internen Netz weiter. Auf dem TS Gateway lässt sich über die Ressourcenautorisierungsrichtlinie konfigurieren, welche Server dafür in Frage kommen. Darüber hinaus können Administratoren mit der Verbindungsautorisierungsrichtlinie die Benutzergruppen bestimmen, die eine Verbindung zum TS Gateway aufbauen dürfen.
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